VERASHAPE mit der Lizenz von SIEMENS für die Verbesserung des 3D-Drucks

VERASHAPE mit der Lizenz von SIEMENS für die Verbesserung des 3D-Drucks

Seit einigen Monaten führt der Hersteller der 3D-Drucker VSHAPER mit der Unterstützung von dem Nationalen Zentrum für Forschung und Entwicklung intensive Forschungsarbeiten an einem weltweit innovativen Inkrementell-Drucker. Im Rahmen des Projektes arbeitet das Team R&D der Firma VERASHAPE gleichzeitig an einer Software, die den Prozess des 3D-Drucks in der FFF-Technologie unterstützen soll. Dank der von Siemens PLM Software erteilten Lizenz führt der Hersteller der 3D-Drucker aus Rzeszów Programmierarbeiten in Anlehnung an Parasolid®-Modellierkern.

Auf dem Markt gibt es über 4 Millionen aktiver und komplexer Modellierlizenzen, die die Software Parasolid® nutzen. Diese am meisten verbreitete Komponente zum 3D-Entwerfen liefert Funktionen zum 3D-Modellieren und die Interoperativität für ca. 130 unabhängige Software-Lieferanten in vielen Branchen und Bereichen wie: rechnerunterstütztes Konstruieren (CAD), rechnergestützte Entwicklung (CAE), rechnerunterstützte Fertigung (CAM) und die Branche für rechnergestützte Entwürfe für Architekten (AEC). Im Endeffekt wurde der Datenformat Parasolid XT zu einem der am meisten verfügbaren Formate für die genaue Nachbildung der 3D-Programmparameter.

„Wenn wir den steigenden Marktbedarf an 3D-Drucker sowie an IT-Systeme zur Unterstützung der Druckerarbeit beobachten, freut uns die Tatsache, dass Verashape Software entwickelt, die vollkommen den Datenformat Parasolid nutzt“ – sagt John Whetstone, Director, CTO Product Management and Marketing, Siemens PLM Software.

Somit wird die Firma VERASHAPE weltweit einer der ersten Hersteller von 3D-Druckern, die eine Software in Anlehnung an Parasolid®-Modellierkern entwickelt, die das Importieren unterstützt und die Modelle zum Drucken entsprechend vorbereitet.

„Bei den Programmierarbeiten streben wir danach, dass die von uns entwickelte Software eine universelle Lösung darstellt und den Prozess der Vorbereitung eines Modells zum Drucken unterstützt, ohne Rücksicht darauf, auf was für einem Drucker der Ausdruck erfolgt“ – sagt Tomasz Szymański, Geschäftsführer und Gründer der Firma Verashape.

Darüber hinaus erlaubt die neue App-Schnittstelle den Benutzern u.a. die Ausdruckskühlung zu regulieren, den Druck auf einer beliebigen Höhe zu stoppen sowie Entscheidungen über den Druck von Strukturen für Modellteile zu treffen, die keine Unterstützung in benachbarten Spuren finden. Es ist zu betonen, dass der Benutzer selbst entscheiden kann, in welchem Moment die Erstellung von Spuren erfolgt, was die Leistungsfähigkeit der App bedeutend steigert.

„Die Fans des 3D-Drucks wird sicherlich die Möglichkeit der Konfiguration der Einstellung von solchen Parametern wie Temperatur, Ausdruckgeschwindigkeit, Schichthöhe, Wanddicke, Orientierung der Füllungslage oder die Auswahl des Extruders zum Ausdruck mit einem Druckkopf im Falle der Verwendung eines zweiköpfigen Druckers interessieren“ – sagt Ryszard Leniowski, R&D Software Manager bei Verashape.

VERASHAPE beginnt bald mit Beta-Tests der Software, bei denen u.a. Firmen eingebunden werden, die bei der täglichen Arbeit die 3D-Drucker der Firma VSHAPER verwenden.

Hinweis: Parasolid ist ein Warenzeichen oder ein eingetragenes Warenzeichen von Siemens Lifecycle Management Software Inc. oder von seinen abhängigen Einheiten in der USA und in anderen Ländern.

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